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08.01.2016, 16:06 Uhr
SPD und FW in Mücke haben Probleme mit Kinderbetreuung
Kindergartenschließung und Verweigerung der Rückerstattung der Beiträge für Streiktage sind falsche Signale
Mücke. „Unsere Kinder sind unsere Zukunft!“ Diesen Satz hört man allenthalben in Sonn-und Werktagsreden von Politikern auf allen kommunalen und staatlichen Ebenen und er ist auch oftmals in Presseverlautbarungen vor und nach Wahlen zu lesen. Bei den politisch Verant-wortlichen von SPD und FW in Mücke wird dieses Bekenntnis zur grundlegenden Wichtigkeit von Kindern für die Zukunftsfähigkeit einer Gemeinde möglicherweise auch bekannt sein, verinnerlicht haben sie es aber bestimmt nicht, so die Einschätzung der Mücker CDU, die bei einer Rückschau auf verschiedene wichtige Entscheidungen zum Thema Kinderbetreuung in der seit April 2011 laufenden Wahlperiode zu diesem eindeutigen Ergebnis kommt.

Die Betreuung der Mädchen und Jungen im Vorschulalter – eine der wichtigsten und nach-haltigsten Aufgaben jeder Gemeinde in der Daseinsvorsorge – ist in den letzten fünf Jahren immer wieder Thema der Beratungen und Gegenstand von Beschlussfassungen in Gemein-devertretung und Gemeindevorstand gewesen. So sei in den letzten Jahren zuerst die Be-treuung für Kinder unter drei Jahren und schließlich für Kinder unter zwei Jahren eingeführt und organisiert worden. Hierfür sei die Gemeinde Mücke vom Bund und vom Land Hessen

(Stichwort: Kinderförderungsgesetz – KiFöG) mit erheblichen finanziellen Mitteln unterstützt worden. Dies sei auch zur Zufriedenheit der Eltern geschafft worden. 

Weit weniger positiv, sondern ein im weiten Umkreis der Gemeinde Mücke und über die Grenzen des Vogelsbergkreises hinaus stark beachtetes schlimmes Beispiel für eine völlig falsche Weichenstellung sei im Frühjahr/Sommer 2014 von SPD und FW mit 14:12 Stimmen beschlossene Schließung des Kindergartens „Regenbogenland“ im Ortsteil Sellnrod gewesen.

Aus Sicht der CDU sollte die Schließung dieser in den 1970-er Jahren durch viel Eigenleistung der Einwohner des Dorfes errichteten Kinderbetreuungseinrichtung heimlich, still und leise geschehen, ohne dass irgendein gemeindliches Gremium darüber befinden sollte. Erst der

Massive Widerstand der Eltern und vieler Einwohner von Sellnrod hat die Sache publik Gemacht und zwei Anträge der CDU-Fraktion im Juni und Juli 2014 haben dazu geführt, dass die Gemeinde das völlig intakte Kindergartengebäude dem neu gegründeten Trägerverein überlassen hat und dadurch die Fortführung der Kinderbetreuung ab 1. September 2014 als Großtagespflegestelle mit ideeller und finanzieller Unterstützung des Vogelsbergkreises überhaupt möglich wurde und seitdem eine wahrliche Erfolgsgeschichte geworden ist. 

Genauso verfehlt und gegen die Eltern gerichtet war die Mehrheitsentscheidung von SPD und FW im November 2015, den rund 80 betroffenen Eltern die Beiträge für den Kinder-gartenausfall für die Streiktag im Frühjahr 2015 nicht zurückzuzahlen, sondern das Geld in der Gemeindekasse zu belassen, obwohl die Gemeinde die ihr obliegende Leistung der Kinderbetreuung an bis zu zehn Streiktagen nicht erbracht, den Elternbeitrag aber abge-bucht hatte. Die CDU könne die Verärgerung der Eltern gut nachvollziehen, die ihr Unverständnis für die ignorante Ablehnungsentscheidung in einem Pressebericht vor etwa einem Monat klar und deutlich zum Ausdruck gebracht hatten. Die Kindergarteneltern fühlten sich geradezu verschaukelt, wenn ihnen vom Bürgermeister gesagt werde, die Rückzahlung der 40 bis 50 Euro pro Kind sei für die Gemeindeverwaltung mit zu viel Arbeit verbunden. „Für junge Familien oder Alleinerziehende mit kleinen Kindern sind 40-50 Euro durchaus ein relevanter Geldbetrag“, so die Mücker CDU; wenn zwei Kinder gleichzeitig in den Kinder-garten gehen verdoppelt sich der Betrag!

Geradezu als lachhaft müsse man den Versuch von SPD und FW bezeichnen, die der öffent-lichen und Ausschussdiskussion die Frage aufgeworfen hatten, ob der Vordruck , mit dem viele Eltern die Rückerstattung von der Gemeindeverwaltung beantragt hatten, von der Gewerkschaft verdi. Erstellt worden war, die den Streik der Erzieherinnen ausgerufen hatte, oder von einzelnen Eltern. Anstatt sich mit solchen Lappalien zu beschäftigen, die nach Ansicht der CDU als „Nebelkerzen“ eingesetzt wurden, um vom Kern des Themas abzulenken sollten sich die Gemeindevertreter von SPD und FW viel mehr als bisher mit den pädago-gischen Inhalten der Arbeit in den gemeindlichen Kindergärten beschäftigen, die durchaus noch optimierbar sind. 

Abschließend erklärte die CDU, dass die Kinderbetreuung in der Gemeinde Mücke auch in der nach der Kommunalwahl am 6. März 2016 beginnenden Wahlperiode 2016 - 2021 ein Hauptthema der Gemeindepolitik sein werde. Zeitgemäße Bildung und Ausbildung unserer Kinder beginne nicht erst im ersten Schuljahr, sondern viel früher. Deshalb seien gut organi-sierte Kindergärten mit engagierten und kreativen Erzieherinnen seien ein sehr wichtiger Standortfaktor für eine Gemeinde, hänge doch davon oftmals die Entscheidung junger Eltern mit Kleinkinder ab, ob sie hier wohnen und leben wollen oder nicht und jungen Frauen eine Berufstätigkeit ermöglicht werde.

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